Barrierefreie Badplanung nach SIA 500
Maximaler Komfort und stilvolles Design
Geschmackvoll und sicher
Intelligente Lösungen und individuelle Gestaltungsmöglichkeiten sorgen für eine ergonomisch und ästhetisch überzeugende Badgestaltung. Das KEUCO Sortiment im Care Bereich bietet Komfort und Sicherheit – ob bei der Planung eines barrierefreien Badezimmers für ein Hotel, dem Duschraum in einer Privatklinik oder einem Badezimmer in einer gehobenen Seniorenwohnanlage.
Verlässliche Qualität und Funktionalität
Der Grundgedanke, funktionalästhetische Bäder zu schaffen, steht im Mittelpunkt der KEUCO Produktentwicklung und führt zu innovativen Lösungen. Das Einhalten der geltenden Vorschriften und Normen ist dabei ein absolutes Muss. KEUCO bietet Funktionalitäten, entsprechend der SIA 500 Norm, egal ob am Waschtisch, in der Dusche und Wanne oder am WC.
Die barrierefreien Vorzüge sind nicht immer stigmatisierend erkennbar. Die Bäder treten als Räume mit höheren Nutzen- und Komfortqualitäten in Erscheinung, indem sie geschickt und unauffällig die Komponente der Barrierefreiheit integrieren.
Vielfältige Möglichkeiten
KEUCO stellt ein breites Spektrum für die Planung barrierefreier Bäder zur Verfügung. Ob Produkte, die in Kooperation mit Studio F. A. Porsche entstanden sind, oder die vielfältigen Lösungen der zeitgemässen Serie PLAN Care. Das Angebot lässt viel Raum für eine individuelle Badgestaltung.
Öffentliches WC nach SIA 500
Barrierefreie öffentlich zugängliche Sanitärräume: Bei der Gestaltung und Ausstattung ist es wichtig, dass die Sanitäreinrichtungen so konzipiert werden, dass sie eine selbstständige Nutzung ermöglichen.
Planungsbeispiel öffentliches WC
Eine Raumgröße von mindestens 180 x 165 cm muss hier gegeben sein, um eine optimale Planung gewährleisten zu können. Ein wandhängendes, verlängertes WC ohne Deckel erhöht den Komfort der Besucherinnen und Besucher.
WC
Der Stützklappgriff, der Haltegriff und die Rückenstütze sorgen für Stabilität und Sicherheit. Der Abstand vom WC zur Rückenstütze sollte 290 mm betragen. Accessoires, wie der Toilettenpapierhalter, die Toilettenbürstengarnitur mit verlängertem Griff und der Hygienebeutelspender, sind griffbereit zu montieren.
Waschtisch
Für das komfortable Händewaschen dient der leicht bedienbare Einhebelmischer mit verlängertem Hebel. Nach SIA 500 sind hier mindestens 150 mm Hebellänge erforderlich. Alternativ kann eine Sensorarmatur gewählt werden, die durch die berührungslose Bedienung besonders hygienisch ist. Die Seifen- und Papierhandtuchspender sind auf einer Bedienhöhe von 800 - 1100 mm zu montieren. Auf der Ablage neben dem unterfahrbaren Waschtisch können Gegenstände kurzzeitig abgelegt werden.
Ein Wandspiegel soll möglichst nah zum Waschtisch auf einer Höhe von max. 1000 mm über dem Boden angebracht werden. KEUCO bietet hier ein großes Sortiment auch an beleuchteten Varianten. Um Kleidungsstücke oder Handtücher aufzuhängen, sollen Haken auf einer Bedienhöhe von 800 - 1100 mm montiert sein.
Badezimmer Alterswohnung nach SIA 500
Für die Planung eines Badezimmers in einer Alterswohnung zeigt sich, wie wichtig Flexibilität ist. Man sollte auf die Umstände kurzfristig reagieren können, wenn der Bedarf an Barrierefreiheit erhöht werden muss.
Planungsbeispiel Badezimmer Alterswohnung
Für ein möglichst langes, selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden im Alter sieht die Norm SIA 500 für die Raumgröße eines Badezimmers mindestens 4 m² vor. Auf dieser Fläche können die barrierefreien Badausstattungen so geplant werden, dass eine komfortable und vor allem sichere Nutzung im Alltag gewährleistet werden kann.
WC
Eine einfache Höhenverstellbarkeit des WCs gehört beispielsweise dazu. Die Verwendung von wandhängenden WCs in Kombination mit Einbaurahmen ermöglichen eine individuelle Anpassung in der Höhe und schafft mehr Platz für Rollstühle. Ein L-förmiger, wandmontierter Haltegriff an der Wand unterstützt beim Hinsetzen und Aufstehen. Die Aufhängung für einen Stützklappgriff kann vorsorglich montiert und bis zur Nutzung mit einer Abdeckblende verdeckt werden.
Waschtisch
Armaturen sind entsprechend des individuellen Baddesigns auf dem Waschtisch oder an der Wand möglich. Wichtig ist hier lediglich eine Grifflänge von mindestens 150 mm. Anstelle eines Wandspiegels kann ein praktischer Spiegelschrank möglichst nah zum Waschtisch montiert werden. Dieser sorgt für zusätzlichen Stauraum im Badezimmer und ermöglicht mit geöffneten Spiegeltüren eine komfortable Betrachtung des Hinterkopfes beim Frisieren. Abgerundet wird die Badausstattung mit den passenden Accessoires, wie Handtuchhaltern und Glashaltern, die auf einer Bedienhöhe von 800 - 1100 mm montiert werden sollen.
Dusche
Für den mindestens 100 x 120 cm großen bodenebenen Duschbereich, zuzüglich 20 cm an den offenen Seiten, ist ein Gefälle von 1,5 - 2 % erforderlich. Ein rutschhemmender Bodenbelag sorgt für zusätzliche Sicherheit. Der Winkelgriff mit Brausestange übernimmt gleichzeitig die Funktion als Haltegriff sowie als Halter für die Handbrause. Ein fest montierter Klappsitz hat den Vorteil, dass er klappbar ist, um Platz zu sparen, wenn er nicht benötigt wird. Mit einem maßgeschneiderten Brausevorhangstangensystem kann die Dusche optimal geplant werden.
Badezimmer Pflegebereich nach SIA 500
Eine Gestaltung, die zur Lebensqualität und Zufriedenheit beiträgt, ist neben der Einhaltung von Vorschriften der Norm SIA 500 bei der Planung von Badezimmern in Seniorenheimen, Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen maßgeblich.
Planungsbeispiel Badezimmer Pflegebereich
Nicht alle Bewohnerinnen und Bewohner sind gleichermaßen auf barrierefreie Badlösungen angewiesen. Wichtig ist hierbei, dass die Anforderungen auch kurzfristig individuell angepasst werden können.
WC
Je nach Raumarchitektur kann auch ein Aufputz-WC gewählt werden. Ein Halte- und Stützklappgriff unterstützt die Sicherheit und den Komfort im WC-Bereich.
Waschtisch
Mit einer Ablage am Waschtisch sind alle Utensilien für die tägliche Hygiene immer griffbereit. Für noch mehr Stauraum kann ein Spiegelschrank gewählt werden. Ob Spiegel oder Spiegelschrank: Wichtig ist die Montage nah am Waschtisch.
Seifenspender, Haken und Handtuchhalter rund um den Waschtisch sollten auf einer Höhe von 800 - 1100 mm hängen. Für eine leichte Bedienung des Einhebelmischers sollte die Armatur eine Grifflänge von 150 mm haben.
Dusche
Für die bodenebene Dusche mit einer Mindestfläche von 100 × 120 cm – zuzüglich jeweils 20 cm auf den offenen Seiten – ist ein Gefälle von 1,5 bis 2 % vorzusehen.
Ein rutschhemmender Bodenbelag erhöht die Sicherheit zusätzlich.
Der Winkelgriff mit integrierter Brausestange kann sowohl als Haltegriff als auch zur Halterung der Handbrause genutzt werden, während ein flexibel einhängbarer Klappsitz nur bei Bedarf genutzt wird. Mit einem individuell angepassten Brausevorhangstangensystem lässt sich die Dusche optimal planen und an die räumlichen Gegebenheiten anpassen.